Über Wolke 7
Zwischen Ausbildung, Beziehung und dem Traum vom Fliegen: Christoph Frauenfelder auf seinem Weg zum Helikopterpiloten.
Film ansehenWorum es geht
In unserem Filmbericht tauchen wir in den Alltag eines jungen Helikopterpiloten, der sich noch in der Ausbildung befindet, ein. Dabei wollen wir herausfinden, was einen Menschen dazu bewegt, einen so anspruchsvollen und kostenintensiven Weg einzuschlagen und welche Opfer er dafür in Kauf nimmt. Unser Ziel ist es zu zeigen, dass das Helikopterfliegen für Christoph längst mehr als nur eine Leidenschaft ist – es ist eine Liebe, für die er bereit ist, viel Zeit, Geld und persönliche Entbehrungen auf sich zu nehmen.
Entwicklung des Projekts
Das Vorgehen
Während der Konzeptionsphase haben wir uns regelmässig ausgetauscht — sowohl physisch während den Vorlesungen, als auch digital via WhatsApp und Webex Calls. Ideen und Notizen wurden gemeinsam in Google Docs festgehalten. Die Kommunikation in dieser Phase verlief grundsätzlich gut, wobei es zu Beginn aufgrund der Gruppengrösse und der Vielzahl an Ideen und Perspektiven gelegentlich schwierig war, zu einem klaren Grundkonzept zu gelangen. Da wir uns als Gruppe gut kennen, schweiften die Gespräche manchmal von der eigentlichen Aufgabe ab, was die Entscheidungsfindung in der Konzeptionsphase etwas verlangsamte. Zudem übernahm dabei zeitweise eine Person mehr den Lead, während andere weniger aktiv beitrugen. Dies regulierte sich jedoch nach einer klaren Kommunikation im weiteren Verlauf des Projekts.
Technische Standards
Was die Qualität des Berichts betrifft, sind wir als Gruppe insgesamt zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Es gab jedoch Momente, in denen wir an unsere Grenzen gestossen sind. Besonders bei Innenaufnahmen hatten wir teilweise mit Mischlicht zu kämpfen, da wir nicht genügend eigene Lichtquellen dabei hatten, um die vorhandene Gebäudebeleuchtung vollständig zu ersetzen. Wir mussten die bestehenden Lichtverhältnisse so akzeptieren, wie sie waren, was bei einzelnen B-Roll-Aufnahmen zu unerwünschtem Mischlicht geführt hat. Nach den ersten Drehtagen, an denen wir diese Erfahrung gemacht haben, haben wir daraus gelernt und für das lange Interview mit unserem Protagonisten bewusst mehr Lichtequipment mitgenommen. Das hat sich gelohnt, da wir so für das Interview eine deutlich bessere und sauberere Bildqualität erzielen konnten. Bei künftigen Projekten würden wir von Anfang an auf eine umfangreichere Lichtausrüstung setzen, damit wir in solchen Situationen von Beginn an flexibler reagieren können.
Learnings
Aus diesem Projekt nehmen wir einiges mit. Auf der technischen Seite haben wir gemerkt, wie wichtig eine ausreichende Lichtausrüstung ist, um in verschiedenen Drehumgebungen flexibel zu bleiben. Beim Thema Animation haben wir gelernt, dass man den Ton immer zuerst produzieren sollte, bevor man mit der Animation beginnt, damit das Timing am Ende auch wirklich stimmt. Und organisatorisch hat uns das Projekt gezeigt, dass man sich nicht allzu sehr auf den Chat verlassen sollte. Regelmässige, geplante Arbeitssitzungen, bei denen alle dabei sind, helfen deutlich mehr dabei, den Fortschritt am Laufen zu halten und sicherzustellen, dass alle denselben Wissensstand haben.
Danke!
Besonders bedanken möchten wir uns bei unserem Protagonisten Christoph Frauenfelder, der uns einen Einblick in seinen Alltag als angehender Helikopterpilot gewährt hat. Wir danken ihm für seine Zeit, seine Offenheit und seine Bereitschaft, uns an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Ebenso danken wir Swiss Helicopter und der Post. Ohne ihre Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.
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Mitwirkende